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Dr. Gerhard Hinger, Vorsitzender Geschäftsführer des Zollernalb Klinikums, Minister Manne Lucha und Landrat Günther-Martin Pauli (von links) bei der Übergabe des symbolischen Förderschecks. Foto: Landratsamt Zollernalbkreis

Zentralklinikum Zollernalbkreis erhält höhere Förderung vom Land

Für die Planung des Zentralklinikums erhält der Zollernalbkreis deutlich mehr Unterstützung des Landes als bislang einkalkuliert. Gesundheitsminister Manne Lucha übergab Landrat Günther-Martin Pauli am Freitag, 6. Februar 2026, den symbolischen Scheck über rund 9,5 Millionen Euro für die zweite Planungsrate.

Zusammen mit den bereits im Sommer 2023 bewilligten sechs Millionen Euro beläuft sich die Förderung seitens des Landes damit auf rund 15,5 Millionen Euro. "Die Planungen für unser Jahrhundertprojekt sind stimmig und weit vorangeschritten. Die erhöhte Förderung ist ein anspornendes Signal für 2026 – für diesen starken Rückenwind sind wir dem Land sehr dankbar“, so Landrat Günther-Martin Pauli. Gemeinsam mit dem Kreistag wolle man das ambitionierte, zukunftsorientierte Vorhaben zum Wohl des Zollernalbkreises weiter beherzt vorantreiben. In mehreren Gesprächen mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration ist der Neubau des Zentralklinikums als grundlegender Baustein für die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Region bestätigt worden.

Mit breiter Mehrheit hatte der Kreistag im Mai 2025 den Baubeschluss für das Zentralklinikum nahe Dürrwangen bekräftigt. Die Gesamtinvestition für das Klinikhauptgebäude, das Gesundheitszentrum und das Parkhaus inklusive Infrastrukturmaßnahmen und Grundstückskäufe liegt nach derzeitiger Berechnung bei 380 Millionen Euro. Für die weiteren Planungsphasen sowie den Bau ist ein separater Förderantrag eingereicht; die Entscheidung über die Höhe der Unterstützung wird für 2026 erwartet.

Bereits im Dezember 2025 wurden nahe Dürrwangen vorbereitende Arbeiten gestartet. Angegangen wurden vor dem eigentlichen Baustart für den Klinikkomplex sogenannte Ausgleichsmaßnahmen, die zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur, Tierwelt und Landschaft dienen. Mitte 2026 beginnen die Erdarbeiten und der Rohbau, der Klinikneubau nimmt damit für die Bevölkerung erstmals sichtbare Konturen an.