NEURA Robotics erhält bis zu 1,4 Milliarden US-Dolla, um den Aufbau der weltweit führenden Physical-AI-Plattform zu beschleunigen. Damit ist das Metzinger Unternehmen ein Leuchtturm im Bereich KI, aber in der Region Neckar-Alb nicht alleine.
Zu den Investoren bei NEURA gehören globale Marktführer aus den Bereichen KI, Robotik, Recheninfrastruktur, Produktion und Industrieautomation – darunter Tether, Qualcomm Technologies, Inc., Amazon, NVIDIA, imec.xpand, Bosch, Schaeffler, die Europäische Investitionsbank, Lingotto Horizon, und InterAlpen Partners. NEURA schafft eine KI-Infrastruktur, in der kognitive Roboter auf der gemeinsamen, intelligenten Plattform "NEURAVERSE" kontinuierlich lernen, zusammenarbeiten und in realen Umgebungen operieren. Im Gegensatz zu traditionellen Robotikunternehmen, die auf isolierte Maschinen oder begrenzte Industrieautomation setzen, kombiniert NEURA Robotik, KI, Sensorik, Edge-Computing und großskalige Lerninfrastruktur in einer einheitlichen Plattformarchitektur, die weltweit eingesetzt werden kann. Der aktuelle Auftragsbestand und die strategische Deployment-Pipeline des Unternehmens übersteigen nach eigenen Angaben eine Milliarde US-Dollar.
Mit dem Einzug von KI in die physische Welt sieht NEURA den nächsten entscheidende Wettbewerbsvorteil in der Verbindung von Intelligenz mit realer Interaktion, Sensorik und skalierbarer Infrastruktur. "Künftig werden die Menschen nicht mehr allein fragen, was KI ihnen erzählen kann”, so NEURA-Geschäftsführer David Reger. "Sie werden fragen, was KI physisch leisten kann.” Im Rahmen seiner langfristigen Strategie gestaltet NEURA gemeinsam mit strategischen Infrastrukturpartnern dezentralisierte KI-Architekturen, Edge-Intelligenz und maschinenbasierte Wirtschaftssysteme. Das Unternehmen ist überzeugt, dass offene, vertrauenswürdige und interoperable Robotik-Ökosysteme an Bedeutung gewinnen werden, je stärker KI-Systeme in Fabriken, Logistikzentren, Gesundheitseinrichtungen und schließlich in Privathaushalte vordringen.
Neben NEURA Robotics treiben zahlreiche weitere Unternehmen Innovationen in diesem Bereich voran. Dazu zählen beispielsweise die Engomo GmbH aus Albstadt, die Robotextile GmbH aus Dormettingen sowie die Heureka Business Solutions GmbH. Sie stehen stellvertretend für die hohe Technologie- und Innovationskompetenz der Region Neckar-Alb. Hinzu kommt die wissenschaftliche Stärke der Universität Tübingen und des Cyber Valley. "Die Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Robotik ist eines der zentralen Zukunftsfelder der industriellen Entwicklung“, sagt Stefan Engelhard, Bereichsleiter Innovation und Umwelt bei der IHK Reutlingen. Gleichzeitig ist die Region stark in der Automatisierungs- und Produktionstechnik – ein entscheidender Standortvorteil für die Entwicklung und den Einsatz intelligenter Robotersysteme.
Cluster KI Neckar-Alb