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Zum Mobilitätskongress nach Pliezhausen

„Mobilität 2030 - die Zukunft beginnt jetzt“ - Unter diesen Titel packt der Kreis Reutlingen am 28. Oktober eine ganze Busladung an Programm. Zum Mobilitätskongress in Pliezhausen haben sich Referenten von Daimler, der Deutschen Bahn, Verlehrsverbünden mhrerer Ballungszentren sowie Mobilitätsforscher angekündigt.

Autonomes Fahren, Digitalisierung, Vernetzung: Die großen Entwicklungstrends sind derzeit in aller Munde. Was davon auf Dauer die alltägliche Mobilität prägen wird, will der Landkreis Reutlingen beim Kongress ausloten. Der Landkreis arbeitet intensiv an einigen längerfristigen Projekten wie der Regional-Stadtbahn oder dem Nahverkehrsplan. Dabei kommt immer wieder die Frage auf, wie die Mobilität in 10 oder 20 Jahren aussehen wird. Wird der ÖPNV dann durch autonome und elektrisch angetriebene Fahrzeuge ersetzt? Oder sind diese neuen Entwicklungen im Bereich der Mobilität gerade auch eine große Chance für den Nahverkehr? Diese und viele andere Fragen werden von den  Referenten aus Politik, Wirtschaft und Forschung behandelt.

Verkehrsminister Winfried Hermann wird darstellen, dass Neue Mobilität möglich, machbar und überfällig ist. Danach liegt der Schwerpunkt des Vormittags auf der Vision und Praxis des Autonomen Fahrens: Claus Ehlers, bei Mercedes-Benz  Leiter der Produktstrategie und Produktplanung im Bereich der E-Mobilität, wird die Chancen und Herausforderungen des Autonomen Fahrens darstellen. Markus Pellmann-Jansen, Projektleiter Autonomes Fahren im Personenverkehr DB Regio Bus,  bringt die Perspekive des ÖPNV auf Autonomes Fahren ein. Am Nachmittag treten zwei kommunale Praktiker aufs Podium:  Alain Giesi wird das Schnellbuskonzept in Straßburg vorstellen. Und Werner Linnenbrink wird einen Eindruck von den Bausteinen der Mobilitätswende in Osnabrück vermitteln. Abgerundet wird das vielfältige Programm durch die Direktorin des Instituts für Verkehrsforschung Berlin, Barbara Lenz: Sie geht der Frage nach, ob durch Digitalisierung und Flexibilisierung des Verkehrs alles anders wird.

Das komplette Programm gibt es auf der Website des Landkreises Reutlingen.

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