Tübingen hat eine neue Augenklinik

20.03.2017

Die neue Tübinger Augenklinik vereint Baehandlung und Forschung auf 8.500 Quadratmetern. Bild: Brigida Gonzalez, Stuttgart

53 Millionen Euro haben Uni und Uniklinik, das Land und der Bund in die neue Augenklinik auf dem Schnarrenberg investiert. Jetzt finden Patienten und Forschung unter einem Dach genügend Platz, wie Finanzministerin Edith Sitzmann bei der Schlüsselübergabe anmerkte.

Der Weg von der Forschung in den klinischen Alltag ist im Neubau buchstäblich kurz. "Die sensorische Forschung an Auge und Ohr in Tübingen - einem der leistungsstärksten Zentren der Augenheilkunde in Europa - wird hierdurch gestärkt“, ergänzte Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor im Wissenschaftsministerium. 

Auch interdisziplinär sind die Ophtalmologen eng verknüpft: Die Augenklinik wurde auf dem Campus des Universitätsklinikums am Schnarrenberg unmittelbar an die HNO-Klinik angebaut. Beide Kliniken teilen sich einen Haupteingang. Augenklinik und Forschungsinstitut verfügen zusammen über rund 8.500 Quadratmeter Fläche. Der Forschungsbereich ist in den unteren drei Ebenen des neuen Gebäudes untergebracht, die Operationsräume und Pflegestationen befinden sich in den darüber liegenden Pavillons.

Großen Wert legten die Planer nicht nur auf die medizinische Ausstattung sondern auch auf die Gebäudetechnik: Moderne Lüftungsanlagen halten den Energiebedarf niedrig. Die Fernwärme kommt aus der nahen Nachbarschaft vom landeseigenen Holzhackschnitzelheizwerk. 

Forschung an der Uniklinik Tübingen

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