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1,1 Millionen Euro: Rektorin Dr. Ingeborg Mühldorfer nahm den Scheck von Staatssekretär Thomas Bareiß entgegen. Bildquelle: Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Hochschule Albstadt-Sigmaringen hebt Potentiale

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen hat gemeinsam mit der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen im Wettbewerb „EXISTPotentiale“ des Bundeswirtschaftsministeriums den Zuschlag in der Kategorie „Potentiale heben“ bekommen. Aus dem Förderprogramm gibt es 1,1 Millionen Euro. Staatssekretär Thomas Bareiß überbrachte den Scheck.

Die Hochschule nutzt das Geld insbesondere für die Umsetzung des Konzeptes LAKECUP (Lake Constance Corporate-University Program), das sich mit Gründungen im ländlichen Raum befasst. „Kleine und mittlere Unternehmen sollen dabei unmittelbar und direkt eingebunden werden“, sagte Prof. Dr. Matthias Premer, Prorektor Forschung, bei der Scheck-Übergabe. Im geplanten „Innovationskorridor Nördlicher Bodensee“ wolle die Hochschule Kooperationen mit Unternehmen initiieren, diese an die Hochschule bringen und Studierende zum Mitmachen motivieren. „Acht Firmen haben bereits konkretes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Hochschule“, berichtete Rektorin Dr. Ingeborg Mühldorfer. 

Geplant ist, dass die Hochschule einen Pool mit gründungsaffinen Studierenden aufbaut und diese zusätzlich ausbildet. Die Unternehmen tragen ihre Ideen für innovative Produkte an die Hochschule heran, die die Firmen dann auf dem Weg bis zu einer möglichen Marktreife unterstützt. Die Teams werden interdisziplinär und hochschulübergreifend besetzt, um den Lösungsansätzen zu einer möglichst großen gesellschaftlichen Relevanz zu verhelfen. „Die Hochschulen Konstanz und Ravensburg-Weingarten sind weitere Kooperationspartner, die den Studierendenpool füllen“, sagte Steve Kovacs, Innovations- und Transfermanager der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Er erklärte, dass sich das Projekt auch nach der Förderlaufzeit durch den Bund tragen soll: „Ich bin sehr froh, dass wir etwas Nachhaltiges hinbekommen haben.“ Studien zeigten, dass Startups eine deutlich größere Überlebenschance hätten, wenn ein bereits etabliertes Unternehmen im Boot sei.

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