Hechingen: Rückgrat aus Glasfaser

26.03.2019

Hechingens Bürgermeister Philipp Hahn (r.) nahm den Förderbescheid in Stuttgart aus den Händen von Thomas Strobl, Minister für Digitalisierung, entgegen. Bildquelle: Stadt Hechingen

Hechingen bekommt vom Land Baden-Württemberg Fördermittel zum Ausbau des Glasfasernetzes in Höhe von 340.429 Euro. Die Fördersumme teilt sich in zwei Positionen auf: 320.000 Euro sind für die Erweiterung des Backbone-Netzes zwischen Schnellengarten und Max-Eyth-Straße und den Ausbau des Glasfasernetzes in der Brunnenstraße bestimmt. Die Anschlüsse in der Brunnenstraße gelten den dortigen Gewerbebetrieben und werden bis zum Gebäude geführt.

Das sogenannte Backbone-Netz ist die Hauptschlagader des geplanten Glasfasernetzes. Von diesem werden die Glasfaserstränge abgezweigt, die schlussendlich zu den Endabnehmern führen. Diese Glasfaser-Leitungen können bis zum Gebäude gelegt werden - oder zumindest bis zu einem Verteiler, von wo es mit dem vorhandenen Kupferkabel weitergeht.  Zusammen mit dem Backbone-Netz werden insgesamt 2,8 Kilometer Erdkabel verlegt.

Rund 20.000 Euro werden vom Land zur Verfügung gestellt, um das Hechinger Backbone-Netz an die kreisweite Hauptleitung anzubinden. Diese Leitung wird von Grosselfingen her über Strommasten geführt und endet in der Hechinger Nierlochstraße, von wo dann die Hechinger Backbone-Achsen abgezweigt werden. Für die Zukunft ist auch hier ein Erdkabel geplant.

Stadt Hechingen

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