Blick in die Zukunft

25.11.2017

Holografischer Durchblick: Philip Hahn von der Stadt Hechingen (links) und Landrat Günther-Martin Pauli (rechts) erprobten die Hololens-Brille. Dazwischen waren (von links) Michael Löffler und Stefan Walter von meaPuna sowie Silke Schwenk von der WFG Zollernalb real anwesend. Bildquelle: Stadt Hechingen

Die Hardware stammt vom Global Player, die Software kommt von einem IT-Unternehmen aus Hechingen: Die Anwendungen der meaPuna GmbH für die Datenbrille von Microsoft machen aus einer technischen Spielerei ein gefragtes Werkzeug für Planer und Architekten. 

Mit der "Hololens"-Datenbrille werden zusätzlich zur realen Umgebung eingeblendete Informationen und interaktive dreidimensionale Objekte in einer Augmented Reality sichtbar. Mit der Brille lassen sich so beispielsweise Gebäude räumlich darstellen und durchwandern oder auch Maschinen fernwarten.  Zudem bietet die Brille die Möglichkeit, das Gesehene für weitere Zuschauer auf einen Bildschirm zu übertragen. meaPuna, bislang im Kerngeschäft mit der Entwicklung von SAP-Anwendungen befasst, hat für die Brille beispielsweise eine Anwendung erstellt, mit der sich eine Wohnanlage in Hechingen virtuell erkunden lässt - inklusive der Ich-Perspektive vom Dach aus. 

meaPuna-Geschäftsführer Stefan Walter, der das Unternehmen als ehemaliger Mitarbeiter übernahm und vom mittleren Neckar nach Hechingen übersiedelte, erfreut sich eines positiven Echos von Architekten für die neuartige Darstellungsform. Auch die kommunale Verwaltung zeigte sich bereits begeistert. Zollernalb-Landrat Günther-Martin Pauli und Hechingens Rathaus-Chef Philipp Hahn erprobten Brille und App bei einem Firmenbesuch und kamen zu dem Schluss, dass die errechneten Bilder für die Höhenentwicklung eines Gebäudes weitaus aussagekräftiger seien, als wie gehabt Ballone steigen zu lassen. 

Stadt Hechingen

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