34 Millionen Dollar für einen Impfstoff-Drucker

27.02.2019

Foto: CureVac

 

Großauftrag für CureVac: Das Biopharmazie-Unternehmen aus Tübingen arbeitet an Produktionstechnik für neuartige Impfstoffe, die schnell und günstig in großen Mengen hergestellt werden sollen. CEPI, ein Zusammenschluss mehrerer Staaten, Hilfsorganisationen und privater Geldgeber, hat für diese technologische Entwicklung mit Curevac einen Vertrag  im Volumen von bis zu 34 Millionen US-Dollar abgeschlossen.

Im Gegensatz zu Impfstoffen mit abgeschwächten Krankheitserregern verwendet CureVac das Botenmolekül mRNA. Dieses überträgt genetische Informationen, die es den Körperzellen ermöglichen spezifische Proteine zur Abwehr bestimmter Krankheiten herzustellen. Die neuartige Methode verspricht hohe Effektivität: Mit der Produktioneinheit "The RNA Printer", dessen Prototy CureVac im Rahmen des Vertrags entwickelt, soll die Massenproduktion von impfdosen in kurzer Zeit ermöglichen, woduch sich Epidemien schnell eindämmen lassen. zudem ist die Technologoie-Plattform dazu geeignet, bei verhältnismäßig niedrigen Kosten Impfstoffe gegen verscheidene Erreger zu entwickeln. 

Das  gemeinsame Projekt von CureVac und CEPI erfolgt in Zusammenarbeit mit mehreren internationalen Organisationen. Dazu zählen die University of Wisconsin-Madison, VisMederi und das Institut für Tropenmedizin Tübingen.

Cluster Biotechnologie Neckar-Alb

CureVac ist Mitglied im Förderkreis Standortmarketing.

Marketing für die Region ist die zentrale Aufgabe der Standortagentur Tübingen – Reutlingen – Zollernalb GmbH. Die Standortagentur will das internationale Profil der Region Neckar-Alb innerhalb der Europäischen Metropolregion Stuttgart stärken und zeigen, wie attraktiv diese Region für Besucher und Investoren ist. Gesellschafter der Standortagentur sind 31 Städte und Gemeinden, die drei Landkreise, der Regionalverband Neckar-Alb, sowie die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer Reutlingen.