Baden-Württembergs Maschinenbauer sind mit der Auftragslage zufrieden

(19. Jul. 2010) Nach einer VDMA-Umfrage kommt die Branche überraschend schnell und stark aus der Krise heraus.

Insgesamt erwarteten die baden-württembergischen Mitgliedsunternehmen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) für 2010 ein Umsatzplus von 10 Prozent, so Landesverbandsvorsitzende Dr. Thomas Lindner.

Der VDMA stellte heute die Ergebnisse seiner neuesten Konjunkturumfrage vor. Demnach sind die Unternehmen recht zuversichtlich. 57 Prozent der befragten Unternehmen erwarten eine unverändert positive Entwicklung, 35 Prozent rechnen mit einer nochmaligen Verbesserung und nur acht Prozent mit einer Verschlechterung.

Während sich im bisherigen Jahresverlauf Personalaufbau und Personalabbau die Waage hielten, wollen in den nächsten Monaten nur noch neun Prozent der Betriebe Personal abbauen, 22 Prozent hingegen Personal aufbauen. 69 Prozent wollen den Personalstand unverändert halten. Der Albstädter Unternehmer Lindner, Vorsitzender der Geschäftleitung der Groz-Beckert KG, erklärte dazu: „Die Unternehmen müssen erst wieder jene Mitarbeiter voll beschäftigen, für die sie in den letzten eindreiviertel Jahren nur unzureichend Beschäftigung hatten.“ Die Betriebe hätten mit großen Anstrengungen ihre qualifizierten Mitarbeiter gehalten.

33 Prozent der an der Umfrage beteiligten Unternehmen wollen in diesem Jahr ihre Investitionen wieder steigern, 46 Prozent sie konstant halten und nur 21 Prozent ihre Investitionsvolumina reduzieren. „Die Unternehmen sind von den Marktchancen ihrer Produkte und Dienstleitungen überzeugt, verfolgen klare Strategien für die Erschließung neuer Marktpotenziale und investieren in die Zukunft“, fasste Lindner die Ausgangslage des Maschinenbaus im Südwesten zusammen.

Hier gibt es ausführliche Informationen zum Cluster Maschinenbau Neckar-Alb:

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