Qualität "Made in Neckar-Alb" auf der MEDICA
Die MEDICA feiert dieses Jahr ihren 40. Geburtstag - und zahlreiche Unternehmen, Entwickler und Forscher aus der Region Neckar-Alb sind mit dabei.
Gerade im Bereich Elektromedizin präsentieren die regionalen Unternehmen Neuheiten auf der Messe. Über 70 Medizintechnik-Unternehmen mit gut 4.200 Beschäftigten bilden einen wichtigen Wirtschaftsfaktor der Region. Hinzu kommen führende Forschungseinrichtungen und spezialisierte Dienstleister. Der neue Medizintechnikstudiengang der Universität Tübingen wird ab dem kommenden Jahr für den begehrten Nachwuchs sorgen, denn in der Branche steigt der Personalbedarf. Insgesamt rechnet der Branchenverband Spectaris für die Medizintechnik mit einem leichten Minus für dieses Jahr. Zuvor gab es zehn Jahre stetiges Wachstum. Für 2010 wird aber wieder mit einem Plus gerechnet. Dies trifft nach Ansicht von Engelhard auch für die regionalen Unternehmen zu: „Besonders in die Entwicklung neuer Produkte wird derzeit viel investiert.“
Neckar-Alb gut aufgestellt
Auf der Medica zeigt Erbe Elektromedizin GmbH aus Tübingen die ganze Bandbreite seiner Produkte und Anwendungen aus den Kompetenzbereichen Hochfrequenz-Chirurgie, Gefäßversiegelung und Wasserstrahl-Chirurgie. Evozone aus Reutlingen präsentiert sein neues Ozonbehandlungsgerät. Dieses dient zur Stimulation des Immunsystems und wird bei Durchblutungsstörungen sowie zunehmend auch bei Krebsbehandlungen eingesetzt. Bosch + Sohn GmbH u. Co. KG aus Jungingen, weltweit führender Hersteller von Blutdruckmessgeräten, stellt ein Diagnosegerät vor, das die arterielle Verschluss-Krankheit erkennt. Diese Krankheit wird nach Ansicht des Unternehmens derzeit zu spät diagnostiziert – mit oftmals schlimmen Folgen.
Gemeinschaftsstand von bw-i
Am Stand von Baden-Württemberg International (bw-i) sind die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen, die Landesmesse Stuttgart sowie das eng mit den Clustern Medizintechnik und Textil der Region Neckar-Alb verzahnte Forschungsinstitut ITV Denkendorf mit von der Partie.
Trotz Wirtschaftskrise zeigt sich die Medizintechnikbranche Baden-Württembergs - und damit auch der Medizintechnik-Cluster in der Region Neckar-Alb - äußerst solide. Dank der hohen Innovationskraft der Unternehmen schneidet sie auch 2009 hinsichtlich Branchenwachstum und Umsatzzuwächsen gut ab. Die Gesundheitswirtschaft nimmt in Baden-Württemberg seit langem eine herausragende Stellung ein - insbesondere die Beschäftigtenzahlen sprechen für sich: Mit 19 Prozent aller Beschäftigten in diesem Sektor ist Baden-Württemberg der beschäftigungsstärkste Medizintechnikstandort in Deutschland und weist mit knapp 2.500 Herstellern auch die höchste Dichte an Medizintechnikbetrieben auf. Diese Unternehmen und ihre Mitarbeiter erwirtschaften jährlich steigende Umsätze, im Jahr 2008 waren es im deutschen Südwesten knapp 8 Milliarden Euro.
Grund für diese Spitzenstellung ist auch die enge Zusammenarbeit von Unternehmen, Universitätskliniken und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Diese Zusammenarbeit spiegelt sich auch in den Ausgaben für Forschung und Entwicklung wider, die in Baden-Württemberg mit 4,2 Prozent des BIP schon seit Jahren zu den höchsten weltweit gehören.
Hier gibt es kostenlos den Flyer zum Cluster Medizintechnik Neckar-Alb
Die Landesmesse Stuttgart ist Mitglied im Förderkreis Standortmarketing.
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Herr Patric Paris,
Geschäftsführer der Erlebe-Reisen GmbH, Dettingen/Erms
service@erlebe-reisen.de
www.erlebe-kuba.de

